Führer durch den Modedschungel gesucht!

Written by  //  1. Mai 2012  //  Mode/Trends  //  No comments

Die Mode war noch nie in so viele verschiedene Trends zersplittert wie heute. Während sie bis zu den 80’er Jahren des 20.Jahrhunderts stets relativ homogen war, kamen seither immer wieder neue Retro-Wellen, die sich miteinander vermischten und zugleich neue Styling-Ideen aufgriffen. Davon blieb auch die Abendmode nicht verschont. Gerade Celebrities machen vor, das von der eleganten bodenlangen Robe bis zum flippigen Minikleidchen heute alles möglich ist. Wo soll frau sich da noch orientieren um zu wissen, was angesagt ist?

Illustrierte und Mode-Blogs im Internet

Die beste Möglichkeit sich über angesagte Trends zu informieren, sind natürlich klassische Modezeitschriften. Hochwertige internationale Magazine bieten den besten Überblick über die Modetrends weltweit, doch sie konzentrieren sich in erster Linie auch auf extrem teure Designermarken, die sich die meisten normalen Frauen ohnehin nicht leisten können. Was hilft es dann, wunderschöne Roben von Armani oder Prada vorgestellt zu bekommen, wenn man doch weiß, dass ein Kleid für 2399 Euro immer nur ein Traum bleiben wird? Sinnvoller sind da klassische deutsche Frauenzeitschriften mit einem großen Modeteil, der ebenfalls internationale Trends aufgreift, aber zugleich auch tragbare Mode im mittleren Preissegment vorstellt.

Eine andere gute Möglichkeit verschiedene Modeinfos zu sammeln sind die vielen Modeblogs, die im Internet entstanden sind. Allerdings sollte man sich verschiedene Modeblogs eine Weile sorgfältig durchlesen um abzuschätzen wie professionell die Autorin ist und ob ihr Stil zum eigenen passt. So gibt es ganz hervorragende Blogs semiprofessioneller Schreiberinnen und kreativer Stylistinnen, die mit selbstgedrehten Youtube-Videos Tipps zum richtigen Schminken, zur richtigen Frisur und auch zu den richtigen Outfits geben, die sorgfältig auf tolle Online-Shops verlinken und stets mit tollen neuen Ideen aufwarten.

Diese heben sich wohltuend von zahllosen amateurhaft gestalteten Modeblogs ab, in denen junge Mädchen mit Vorliebe ihre zahllosen eigenen Einkäufe aus Billiggeschäften präsentieren und die Geschmacklosigkeiten von Reality TV-Stars wie Kim Kardashian und Profi-Blondinen wie Daniela Katzenberger imitieren. Solche Damen sollte sich natürlich niemand zum Vorbild nehmen, der irgendwie seriös wirken will.

Inspiration in großen Städten finden

Natürlich sind Stars seit jeher eine tolle Inspirationsquelle. Immer wieder finden sich Trendsetter unter den jungen Hollywoodstars, die tatsächlich mit geschmackvoller Kleidung auf sich aufmerksam machen, während Popstars vor allem durch schrille Outfits auffallen. Was heute Lady Gaga und Nicky Minaj sind, war früher die junge Madonna oder der androgyne David Bowie.Tageslichttauglich waren diese Outfits jedoch nur selten.

Eine gute Inspirationsquelle sind jedoch auch die Frauen moderner weltoffener Großstädte wie London, Paris oder New York, wo die Mode der deutschen Mode immer ein Jahr voraus ist. Gerade in diesen Städten sieht man beispielsweise wesentlich mehr Frauen in schönen Kleidern umhergehen als in Deutschland, wo scheinbar ein ungeschriebenes Gesetz regelt, dass Frauen fast nur Hosen tragen. So sieht man auch bei abendlichen Veranstaltungen am Broadway oder in der Oper Covent Garden viel mehr schöne Abendkleider als in Deutschland, wo Frauen eher zu langweiligen Röcken oder gar Hosenanzügen neigen. Nutzen Sie daher eine Städtereise um tagsüber im Straßencafe und abends in der Lobby der Konzerthalle die einheimischen Damen zu beobachten und lassen Sie sich von ihnen inspirieren. Solange Sie vor Ort ist, können Sie auch gleich in den Boutiquen zuschlagen.

©Grafik by Paola Canti/Fotolia

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