Monokinis, Tankinis, Burkinis – wer blickt bei den Bikinis heute noch durch?

Written by  //  22. April 2012  //  Bademode  //  No comments

Es gab einmal eine Zeit, da hatte frau genau eine Wahl: Bikini oder Badeanzug. Hier kristallierte sich dann bald heraus, dass biedere Badeanzüge vor allem im Schwimmbad von sportlichen Damen getragen wurden, während der Bikini die einzige richtige Wahl für Sommer, Sonne und Strand war. Seitdem ist der Schnitt des Bikini einem regelmäßigen Wandel unterworfen worden, damit sich die modisch gesinnte Dame alle zwei Jahre ein neues aktuelles Modell kauft. 
Nachdem in den letzten Jahren vor allem Triangel-Bikinis angesagt waren, die vor allem synthetische Fußball-Busen vom Schönheitschirurgen zur Schau stellten, sind es nun wieder trägerlose Bandeau Bikinis, die in diesem Sommer verzücken und für nahtlosere Bräune sorgen. Besonders schön sind dabei Bandeau Bikinis in Wickeloptik in bunten Sommerfarben. Wer von Mutter Natur nicht mit großem Umfang gesegnet wurde, kann mit Push-up-Modellen nachhelfen. Eine Weiterentwicklung des Bandeau Bikinis ist der asymmetrische One Shoulder-Bikini, der nur an einer Seite einen Träger hat – dafür jedoch häufig einen besonders schönen Träger mit Rüschen.
Diese Modelle sind ideal für die Kombination mit einem schönen bedruckten Pareo oder Sarong, der abends um die Hüfte gewickelt6 wird und das Outfit in ein tolles Abendoutfit für die Strandparty oder die Fete auf dem Sonnendeck des Kreuzfahrtschiffes verwandelt.

Der neue Hit der Bademode 2012: Der Monokini

Vom One Shoulder Bikini ist es nicht mehr weit zum Monokini, einer Konstruktion, die die Brücke zwischen Badeanzügen und echten Bikinis schlägt, indem Hose und Oberteil durch ein bisschen Stoff miteinander verbunden sind. Auch Monokinis haben häufig einen einzelnen Träger, der das Wickelthema weiterführt. Der Look reicht dabei von ausgesprochen stylishen Modellen bis zum Modell “Schiffbruch” das aussieht, als ob sich die Überlebende eines Schiffsunglücks in die letzten vorhanden Stoffreste eingewickelt hat.
Generell sind Monokinis jedoch so geschnitten, dass zwischen Oberteil und Hose etwas Stoff den Bauch bedeckt, die Seiten jedoch freilässt. Böse Zungen meinen freilich, dass dies zum Zweck hat, dem Hüftspeck Frischluft zu verleihen. Ganz sicher sind Monokinis in erster Linie für schlanke Frauen gedacht, bei denen nichts aus den zahlreichen Lücken im Stoff quellen kann. Für die fülligeren Damen eignet sich nach wie vor der Tankini besser.

Dauerbrenner Tankini

Der Tankini war die erste Weiterentwicklung des Bikini und vor allem für diejenigen gedacht, die einen Badeanzug in der Sommersonne als unangenehm empfanden, sich jedoch nicht wirklich in einen freizügige Bikini trauten. Der Tankini – die Bezeichnung kommt von Tank Tops – verbindet eine Bikiniunterhose mit einem Oberteil, das eher wie ein normales Top geschnitten ist und somit locker fällt und nicht an der Haut klebt wie ein Badeanzug, zugleich aber die “Problemzone” Bauch bedeckt. Allerdings ist auch beim Tankini Vorsicht geboten, da zwischen Hose und Saum des Tops ein fingerbreiter Streifen frei bleibt, aus dem dann häufig ein Rettungsring quillt.
Schöne luftige Tankinis lassen sich jedoch ebenfalls gut mit einem Pareo zum abendlichen Strandparty-Outfit verwandeln.

Und der Burkini?

Dem begegnet frau höchstens beim Urlaub in islamischen Ländern wie Ägypten, den VAE oder in der Türkei: Dabei handelt es sich um eine Ganzkörperbedeckung, die von weitem an einen Neoprenanzug für Surfer oder Taucher erinnert und die weibliche islamische Badegäste züchtig komplett bedeckt hält, während sie sich am Strand und im Meer tummeln. Für Sonnenphobiker, die sich aus panischer Angst vor Hautkrebs mit LSF50 einkleistern, mag der Burkini jedoch auch im Westen eine überlegenswerte Alternative darstellen. Der Burkini hat schon im Sommer 2011 für Skandale gesorgt. Der “Burkini-Erlass” erlaubt Schülerinnen des Landes NRW den ganzkörper Schwimmanzug beim Schulschwimmen zu tragen.

Wie wird die Bademode 2013 aussehen? Was denkt ihr was im kommenden Sommer 2013 Bademodetrend wird?

Bildquelle: © Oleksandr Lishinskiy - Fotolia.com

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